P-reduzierte Trockensteherfütterung: Erfahrungen aus den USA und der Praxis
Kalziummobilisation verbessern und Milchfieber vorbeugen
Dr. Meghan Conelly von ProTekta USA stellte aktuelle Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen aus amerikanischen Milchviehbetrieben vor. Die Auswertungen zeigen, dass eine gezielte Reduzierung der Phosphorversorgung in der Vorbereiterfütterung die körpereigene Kalziummobilisierung positiv beeinflussen kann. Ziel ist es, das Risiko für Milchfieber und subklinische Hypokalzämie rund um die Kalbung zu reduzieren.
P-reduzierte Trockensteherfütterung mit X-Zelit
Ergänzend präsentierte Dr. Katrin Metzger-Petersen, Trockensteherspezialistin bei Vilofoss Deutschland, Ergebnisse aus deutschen Praxisbetrieben. Dort wird X-Zelit bereits seit mehreren Jahren eingesetzt. Beobachtet wurden unter anderem eine positive Entwicklung der energiekorrigierten Milchmenge, eine verbesserte Persistenz sowie geringere Ausfälle rund um die Kalbung. Diese Faktoren können zu einer höheren Nutzungsdauer und einer verbesserten Wirtschaftlichkeit der Herde beitragen.
Besonders bei Rationen mit hofeigenen Futtermitteln ermöglicht das Konzept eine gezielte Bindung von Phosphor, ohne die gesamte Ration umfassend verändern zu müssen. Entscheidend bleiben dabei eine fachgerechte Rationsberechnung, konsequentes Management und eine regelmäßige Kontrolle der Versorgung.
Den vollständigen Bericht aus dem Bauernblatt Schleswig-Holstein können Sie hier herunterladen.
Download-Titel:
P-reduzierte Fütterung – von den USA lernen
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